EINFÜHRUNG IN

DIE IVF METHODE

1978, führte die Zusammenarbeit der beiden Wissenschaftler Patrick Steptoe und Robert Edwards, in Bourn Hall, England, zur Geburt von Louise Brown, dem ersten Baby, das mit Hilfe von der In-vitro-Fertilisation geboren wurde, und gab Millionen von Paaren auf der ganzen Welt, grosse Hoffnung.
Fast 40 Jahre später, führten die Erkennung von Unfruchtbarkeitsproblemen, die ständige Entwicklung der IVF-Methoden und derer Ergebnisse, als auch die Entwicklung der Gesellschaft bezüglich der IVF Akzeptanz, zu einer großen Popularität dieser Methode.
Insbesondere, ist die In-vitro-Fertilisation (IVF) ein Verfahren, das im Labor durchgeführt wird, d.h. außerhalb des menschlichen Körpers, um eine reife Eizelle durch ein Sperma zu befruchten und dadurch eine befruchtete Eizelle (Zygote) zu erzeugen. Die Methode erwies sich als sehr erfolgreich und hat mehrere tausende von gesunden Kindern in die Welt gebracht.

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) wird in folgenden Fällen empfohlen:

  • Wenn die Eileiter komplett oder teilweise verschlossen, verklebt, oder in ihrer Beweglichkeit gestört sind
  • Bei Eisprungstörungen
  • Bei einer möglichen Endometriose
  • Bei Spermastörungen (geringe Anzahl von Spermien, eingeschränkte Spermienmotilität und erhöhter Prozentsatz morphologischer Anomalien)
  • Bei immunologischen Faktoren im Zusammenhang mit der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und dem Sperma
  • Beim fortgeschrittenen Fortpflanzungsalter
  • Bei unklaren Unfruchtbarkeitsfällen, trotz gründlicher Untersuchung bei Mann und Frau.

MEDIZINISCHE UNTERSUCHUNGEN

Paare, die sich in IVF-Behandlung in der Medimall IVF Klinik in Athen, Griechenland begeben, werden folgenden Tests unterzogen:

Die Partnerin:

  • Gynäkologischer Test
  • Vaginalabstrich
  • PAP test
  • Hysterosalpingographie
  • Vollständige Hormonuntersuchung
  • Mammographie, bei Frauen die älter als 35 Jahre sind

 

Der Partner:

  • Spermienkultur
  • Spermiogramm

Entsprechend den Testergebnissen und dem medizinischen Hintergrund des Paares entscheidet der Arzt, ob weitere spezielle Untersuchungen erforderlich sind, wie z.B:

  • Thrombophilie-Screening
  • Immunologische Tests
  • Gentests (z. B. Analyse des Karyotyps, Mukoviszidose -Test usw.)
  • Laparoskopie

ABLAUF DER IVF

1. Die Eierstock-Stimulation

Zuerst werden der Tag, an dem die Behandlung beginnen wird, sowie die Art und Dosierung der Medikamente, die verabreicht werden sollen, und der Tag der Nachuntersuchung, vereinbart. Bei jedem Besuch werden die E2 Werte gemessen und eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um die Dicke des Endometriums, und die Anzahl, inklusivem Durchmesser, der in den Eierstöcken entwickelnden Eibläschen, festzustellen. Je nach diesen Ergebnissen bestimmt der Arzt, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll oder nicht. Im Durchschnitt, werden Frauen, während eines IVF-Zyklus und bis zur Eizellen-Entnahme, 3x bis 5 x untersucht. Die Stimulation der Eierstöcke dauert etwa 9 bis 12 Tage.

2. Die Eizellen-Entnahme

Die Eizellen werden mithilfe einer feinen Nadel aus den gereiften Eibläschen (Follikelpunktion) entnommen. Der Eingriff wird gewöhnlich über die Scheide (transvaginal) durchgeführt und per Ultraschall verfolgt. Eine leichte Narkose wird dabei verabreicht. Kurz nachdem die Eizellenentnahme beendet ist, kann die Frau zu ihren alltäglichen Aktivitäten zurückkehren.

3. Die Befruchtung

Die gewonnenen Eizellen und Spermien werden, nach einem bestimmten Verfahren, in Nährflüssigkeit zusammengebracht und für 24 Stunden inkubiert. Am Tag nach der Eizellenentnahme, erfährt man die genaue Anzahl der befruchteten Eizellen.

4. Der Embryonentransfer

Der Embryonentransfer ist ein einfaches und schmerzloses Verfahren. 2,3 oder 6 Tage nach der Eizellenentnahme werden die entstandenen Embryonen mithilfe eines dünnen, biegsamen Schlauches (Katheter) in die Gebärmutterhöhle übertragen. Eine Narkose ist dabei nicht erforderlich. Der Schwangerschaftstest, nämlich die Messung von b-hCG, erfolgt 14 Tage nach der Eizellenentnahme.

5. Die Kryokonservierung der Embryonen

Embryonen von guter Qualität, die nicht in einem bestimmten IVF-Zyklus verwendet werden, können in flüssigem Stickstoff (-196 ºC) tiefgefroren werden, um bei potentiellen zukünftigen Zyklen verwendet zu werden.

IVF VERFAHREN

Nach vollständigen klinischen und Labor-Untersuchungen des Paares, das sich für ein IVF-Verfahren entschieden hat, wird ein Protokoll für die Stimulierung von Eierstöcken gefolgt, je nach Alter der Frau, nach den Hormontests oder nach den Ergebnissen von früheren Eierstockstimulationen. Danach wird ein ärztliches Rezept gegeben, dessen Kosten recht hoch sind. Allerdings decken die Krankenkassen einen großen Teil dieser Kosten ab, solange das Paar alle relevanten Dokumente und Bescheinigungen einreicht und der Kassenausschuss das genehmigt.

IVF METHODEN

1. IVF IM NATÜRLICHEN ZYKLUS

IVF im natürlichen Zyklus ist ein IVF-Verfahren, wo keine Medikamente zur Eierstock-Stimulation verwendet werden. Stattdessen wird Ultraschallüberwachung durchgeführt, bis ein Eibläschen (Ovarialfollikel) den idealen Durchmesser erreicht und die Hormonwerte im Blut zeigen, dass eine reife Eizelle entnommen werden kann.

Diese Methode wird in Fällen von Frauen empfohlen:

  • Deren Eierstöcke nicht ausreichend auf Stimulation-Medikamente reagieren
  • Die, in der Vergangenheit, wiederholt erfolglose IVF-Versuche mit Medikamenten zur Eizellenstimulation hatten
  • Die es nicht möchten oder denen es nicht empfohlen wird, sich einer Eierstockstimulation zu unterziehen, auf Basis ihres medizinischen Hintergrundes.

Vorteile der IVF im natürlichen Zyklus:

  • Die Vermeidung von Medikamenten
  • Die Möglichkeit, das Verfahren monatlich zu wiederholen
  • Die in der Regel sehr gute Qualität von den entnommenen Eizellen
  • Die kleinstmöglichen psychologischen Auswirkungen des Verfahrens auf das Paar.

Nachteile der IVF im natürlichen Zyklus:

  • Während der geplanten Eizellenentnahme, könnte möglicherweise der Eisprung auftreten, so dass die Prozedur dann nicht möglich wäre
  • Die Eizelle könnte nicht reif genug sein, um durch ein Spermium befruchtet zu werden
  • Die Eizelle könnte nicht befruchtet werden
  • Bei der Μedimall IVF Klinik haben wir ein großes Fachwissen über IVF im natürlichen Zyklus und weisen sehr gute Ergebnisse auf. Wir werden als Pioniere in diesem Bereich angesehen, da wir als Erste, im Dezember 2006, eine Reihe unserer Fälle bzw. Erfolgsquoten, im 1. Internationalen Kongress für IVF im natürlichen Zyklus, veröffentlicht haben.

Bei Μedimall IVF Klinik verfügen wir großes Fachwissen über IVF im natürlichen Zyklus und haben sehr zufriedenstellende Ergebnisse. Wir werden als Pioniere angesehen, da wir zuerst, im Dezember 2006, eine Reihe unserer Fälle und ihre Erfolgsquoten, im 1. Internationalen Kongress für IVF im natürlichen Zyklus, veröffentlicht haben.

2. KLASSISCHE IVF

Sie wird bei Fällen von verschlossenen oder zerstörten Eileitern und eventuell bei Endometriosefällen empfohlen. Eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass das Sperma normale Parameter (Anzahl, Motilität und Morphologie) anzeigt. Bei dieser Methode werden die Gameten (Eizellen – Spermien) im Kulturmedium für 16-18 Stunden inkubiert.

3. ICSI

Sie wird bei männlicher Unfruchtbarkeit empfohlen, nämlich in Fällen, in denen Spermienparameter (Anzahl, Motilität und Morphologie) als abnorm gefunden werden. Nach dieser Methode wird ein bewegungsunfähiges Spermium mit einer speziellen Nadel direkt in die Eizelle injiziert.

4. HODENBIOPSIE – TESE

Sie wird bei Fällen von Azoospermie empfohlen. Nachdem Spermien direkt aus den Hoden gewonnen werden, wird dann das ICSI-Verfahren durchgeführt.

5. ASSISTED HATCHING

Es wird in Fällen angewendet, in denen die Membran, welche die Embryonen umgibt, härter oder dicker als normal ist. Diese Methode macht die Membran, mit mechanischer oder chemischer Mittel, dünner.

6. EMBRYONENTRANSFER IM BLASTOZYSTEN-STADIUM

Diese Methode wird verwendet:

  • Wenn nach zwei IVF-Versuchen, bei denen Embryonen von guter Qualität übertragen wurden, keine Schwangerschaft erreicht wurde
  • In Fällen, in denen eine ausreichende Anzahl von guter Qualität Embryonen zur Verfügung steht, dennoch das Paar nur ein Embryo übertragen möchte
  • Unter besonderen Umständen, die vom IVF-Spezialisten in Betracht gezogen werden.

7. MIKRO-BEFRUCHTUNG IMSI

Das ist eine Spermienauswahlmethode unter Verwendung eines speziellen elektronischen Mikroskops, das eine erheblich höhere Vergrößerung (etwa 6000-fach) als die bisher bereitgestellte (200-fach) bietet. Sie ermöglicht die detaillierte Abbildung des Spermienkopfes und die genaue Bewertung der Schäden, die in seinem DNA vorhanden sein können. Dadurch werden gesunde Spermien vor der Mikro-Befruchtung ausgewählt, um abnorme Spermien zu vermeiden, die den IVF-Erfolg gefährden könnten.

WAS SIE WISSEN SOLLTEN

  • Die Chancen auf ein erfolgreiches Ergebnis nach dem Abschluss der IVF-Behandlung ist eine Kombination aus verschiedenen Parametern: Es hängt vom Alter der Frau, von der Qualität der Embryonen, sowie von der Ursache der Unfruchtbarkeit des Paares ab. Es ist erwähnenswert, dass 90% der Paare, die eine IVF-Behandlung beginnen, schließlich das Stadium des Embryonentransfers erreichen.
  • Die bestehende Gesetzgebung sieht die größte Anzahl von Embryonen vor, die, in Bezug auf das Alter der Frau übertragen werden können. Wenn das Paar eine mögliche Mehrlingsschwangerschaft vermeiden möchte, können weniger Embryonen als die erlaubte Nummer übertragen werden.
  • Nach einer Eizellenentnahme werden Medikamente verabreicht, hauptsächlich oral, und/oder eine Vaginalcreme. Auf diese Weise entsteht im Endometrium eine freundliche Umgebung, die die Implantation von Embryonen fordert.
  • Die maximale Anzahl der IVF-Versuche ist nicht festgelegt. Allerdings, wenn ein Paar mehr als 6 Versuche durchgeführt hat, hat es in der Regel wenige Chancen, in der Zukunft eine Schwangerschaft durch IVF zu erreichen.
  • Nach dem griechischen Gesetz Nr. 3305/2011, können Erwachsene, die ihre schriftliche Zustimmung erteilt haben und sich allen erforderlichen Laboruntersuchungen unterzogen haben, können eine IVF-Behandlung durchführen.
  • Darüber hinaus, sieht das Gesetz eine maximale Anzahl von übertragenen Embryonen vor, nämlich drei (3) für Frauen bis 40 Jahre und vier (4) für Frauen die älter als 40 Jahre sind.
  • Frauen, die älter als 50 Jahre sind, können nicht einem IVF-Verfahren unterzogen werden.
  • Schließlich, bestimmt das Recht eindeutig die Höchstdauer die die Eizellen, Spermien und Embryonen kryokonserviert werden können, sowie die Bedingungen, unter dessen die Verlängerung einer solchen Kryokonservierung möglich sein kann.

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